Balance Board – Infos, Tests und Empfehlungen

Balance Board

Das Training mit dem Balance Board sollte in jedem Trainingsplan vorkommen.

Das Balance Board (auch Sportkreisel oder Therapiekreisel genannt) sieht auf den ersten Blick eigentlich eher aus wie eine fliegende Untertasse und nicht unbedingt wie ein Sportgerät. Das Gerät ist auch nicht unbedingt neu, ist zu Recht aber aktuell wieder voll im Trend, denn es ist eines der vielseitigsten Fitness-Geräte auf dem Markt. Mit den richtigen Übungen werden Gleichgewichtssinn, Koordinations- und Reaktionsfähigkeit, Motorik, Rehabilitation und die Kräftigung der Mikromuskulatur, verschiedenster Muskelgruppen (z.B. Rücken-, Rumpf-, Fuß-, Bauch- und Beinmuskulatur), Sehnen, Bänder und der unteren Gliedmaßen auf sehr sanfte Art gefördert. Sowohl Hobby- als auch Leistungssportlern hilft das Training mit dem Balance Board durch Prophylaxe Verletzungen vorzubeugen.

Das Balance Board sollte in jedem Trainingsplan vorkommen. Es muss kein stundenlanges Balance-Training sein, es reicht vollkommen, wenn regelmäßig ein paar Übungen ausgeführt werden. Dein Ziel sollte es sein, mindestens einmal wöchentlich auf dem Board zu stehen. Unter dem Schreibtisch oder vor dem Sofa kann das Balance Board auch einfach mal als Fußwippe zur Entspannung eingesetzt werden.

Diese Balance Boards können wir empfehlen:

Bad Company Deluxe

Daffy Boards

Propriozeptives Training mit Spaßfaktor

Durch die Rundung auf der Unterseite kippt das Balance Board zur Seite wodurch die Muskulatur ständig gezwungen wird, das auftretende Ungleichgewicht auszugleichen. Genau auf diesen Ausgleichsbewegungen basiert propriozeptives Training, dem Training auf instabilen Untergründen. Übungen mit und auf dem Balance Board sind meist sehr leicht aufgebaut und nicht schwierig zu lernen, haben aber dennoch eine sehr große Wirkung. Es geht bei den Balance Übungen um die intuitive Benutzung und keine ausgefallenen und komplizierten Abläufe.

Speziell das Sprunggelenk und die Knie können von Übungen mit dem Balance Board profitieren. Viele Physiotherapeuten schwören auf Balance Boards in der Reha und der Therapie von Knie- und Hüftbeschwerden. Mittlerweile sollten Balance Boards auch in jedem Fitnessstudio zu finden sein, es eignet sich aber auch perfekt für den Einsatz im eigenen Zuhause. Wer empfindliche Böden besitzt, nutzt einfach eine mitgelieferte Gummiunterlage, eine Yogamatte oder Fitnessmatte oder zur Not auch einen Teppich.

Durch die Balance-Herausforderung wird bei vielen der Ehrgeiz geweckt und es entsteht ein spielerisches Element, so dass das Training auch noch Spaß macht und für Groß und Klein geeignet ist. Durch die vielen Übungsvariationen (Auf einem Bein, auf dem Balance Board in die Hocke gehen, mit einem Ball dribbeln) bietet sich ein Balance Board daher auch ideal als Geschenk, zum Beispiel zu Weihnachten, an. Wir garantieren, dass das Gerät den ganzen Abend besetzt sein wird 😉

Beliebt bei Surfern und Skatern aber auch Fußbballern und Tennisspielern


Sehr beliebt sind Balance Boards bei Windsurfern, Wellenreitern, Kitesurfern, Snowboardern, Skatern oder Skifahrern. Die Bewegungen sind sehr ähnlich und da Balance-Übungen ohne Gerät meist sehr trocken und langweilig sind, sind Balance Boards in diesen Sportarten nicht mehr wegzudenken. Durch die hervorragende Verletzungsprophylaxe im Bereich des Sprunggelenks und Konzentrationssteigerung hat das Trainingsgerät aber auch bei Tennis- und Fußballspielern einen sehr hohen Stellenwert erreicht.

Was solltest du beim Training mit dem Balance Board beachten?

Hier sind drei einfache Tipps, die den Umgang und den Einstieg mit einem Balance Board erleichtern sollten:

  • Trainiere barfuß, denn so hast du das beste Gefühl und die direkteste Rückmeldung
  • Versuche das Gleichgewicht ohne ausgleichende Armbewegungen zu halten. Im besten Fall sollte das nur durch Fuß-, Beinarbeit und durch die Rumpfmuskulatur geleistet werden
  • Die beste Hilfestellung bei Anfängern ist, wenn man vom Helfenden leicht an der Schulter gehalten wird und nicht selbst aktiv halten muss

Die besten Balance Board Übungen – Unzählige Varianten

Wie oben schon beschrieben, können mit verschiedenen Übungen ganz unterschiedliche Trainingsziele erreicht werden. Um einen kleinen Überblick zu geben, haben wir eine Liste mit ein paar Beispiel-Übungen zusammen gestellt. Bei einigen Balance Boards liegen zudem Übungshefte bei, die als Anleitung für dein Training dienen.

  • Einbeinig auf dem Balance Board stehen und mit dem anderen Bein Achten in der Luft nachfahren
  • Aus der Kniebeuge Gegenständen aus verschiedenen Richtungen und variierenden Entfernungen aufheben
  • Aus dem Stand in den Kniestand. Das gelingt durch kräftiges Hochstemmen mittels Handstütz am Scheibenrand
  • Kniestand in aufrechter Haltung auf dem Mittelpunkt des Balance Boards machen
  • Auf dem Balance Board sitzen, leicht nacht hinten lehnen und die Arme seitlich ausstrecken, dann langsam die Füße hochnehmen und das Board ausbalancieren
  • Mit den Füßen auf dem Boden und den Händen am Rand des Balance Boards Liegestütze machen (manche Boards bieten dafür extra seitliche Eingriffe)
  • Übungen mit anderen Geräten kombinieren (z.B. Kurzhantel oder Schwingstab)
  • Wer weitere Übungen kennenlernen möchte, dem empfehlen wir das Trainingskarten-Set mit 33 abwechslungsreichen Übungsideen

Fazit zum Fitnessgerät Balance Board

Wir sagen: Das Balance Board gehört ohne Zweifel in jedes Homegym und jeden Haushalt, da es mit Spaß beim Training sogar Fitness-Muffel motiviert, sich durch viele verschiedene Übungen für eine Vielzahl an Trainingszielen eignet und sich zudem leicht verstauen lässt. Balance Boards sind außerdem gerade voll im Trend und werden garantiert in Zukunft in dem ein oder anderen Trainingsplan auftauchen und im vielen Studios zu sehen sein. Die „Übungen Zuhause“-Empfehlung: Sofort anschaffen.

Im nächsten Abschnitt gibt es unsere Kauftipps und Produktempfehlungen.

Worauf solltest du beim Kauf eines Balance Boards achten

Haben wir dich überzeugt? Gute Entscheidung, denn wir kennen bisher niemanden, der die Anschaffung eines Balance Boards bereut hat. Es folgen ein paar Punkte, die dir beim Kauf des richtigen Balance Boards helfen sollen.

Rutschfeste Oberfläche
Anhand der vielen Kunden-Rezensionen lässt sich schnell erkennen, dass dies ein Punkt ist, auf den viele Käufer zu spät oder gar nicht achten und es dann im Nachhinein bemängeln. Dein Balance Board sollte eine Antirutschbeschichtung oder angeraute Oberfläche haben, die das Wegrutschen verhindert. Das beugt nicht nur Stürzen vor sondern verbessert durch mehr Standfestigkeit auch das Trainingsergebnis.

Materialwahl
Das Material des Boards spielt eine nicht ganz unwichtige Rolle. Die meisten Boards bestehen aus Kunststoff oder Holz (meistens MDF). Holz bietet in der Regel die höhere Qualität und Robustheit, Kunststoff gibt oft etwas nach und biegt sich durch. Wir empfehlen Holz.

Schwierigkeitsgrad
Es gibt unterschiedliche Schwierigkeitsgerade, die durch unterschiedliche Radien der Halbkugel entstehen. Bei den meisten Produkten können die Kugeln nicht getauscht werden, so dass je Schwierigkeitsstufe ein anderes Balance Board genutzt werden muss. Du solltest dich also vor dem Kauf informieren und dir Gedanken über den Schwierigkeitslevel machen. Ein Balance Board Set mit veränderbaren Schwierigkeitsstufen gibt es hier.

Kaufempfehlungen: Die besten Balance Boards für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis

Bad Company Deluxe Balance Board

Unser Testsieger ist das Deluxe Balance Board von Bad Company. Als Set mit tauschbaren Halbkugeln bietet es sich als Fitnessgerät für alle Zielgruppen an, also Anfänger, Fortgeschrittene und Profis in jedem Alter. Der Testsieger komplettiert dein Homegym oder ist das perfekte Spielzeug für das Kinderzimmer. Bad Company hat mit dem Deluxe Board ein spitzen Fitnessgerät mit super Verarbeitung und bestem Material gebaut.


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Balance Board „Duffy Boards“

Wer das oben beschriebene Balance Board schon kennt oder sogar schon besitzt, sollte sich die Balance Board Variante als Wippe anschauen. Wir empfehlen die Boards von Daffy Boards, die eine super Qualität bieten und Abwechslung in dein propriozeptives Training bringen.


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