Boxbandagen – der Schutz für deine Hände & Handgelenke

Boxbandagen

Boxbandagen – richtig gewickelt schützen sie deine Hände bei Training, Sparring und Wettkampf.

Eine Boxbandage ist ein Zubehör für verschiedene Kampfsportarten, das sowohl beim Training als auch im Wettkampf benötigt wird. Die Bandagen schützen deine Hände und insbesondere die Knöchel sowie die Gelenke vor Verletzungen. Neben unelastischen Bandagen kannst du dich auch für elastische Rollen entscheiden. Egal welche Boxbandage du auswählst, sie sollte gut, aber nicht zu fest angelegt werden. Am Ende des Ratgebers erwarten dich mehrere Hersteller und Bandagen, die eine Empfehlung für den Boxsport sind.

Boxbandagen in diesem Artikel, die wir dir empfehlen können.

Paffen Allround

Green Hill


Wofür braucht man Boxbandagen?

Boxbandagen sind ein wichtiges Zubehör für den Boxsport und fast so wichtig wie gute Boxhandschuhe. Hierbei bildet eine Boxbandage gewissermaßen eine direkte Einheit mit dem jeweiligen Boxhandschuh, da die Bandagen unter anderem dazu verwendet werden, Leerräume im Handschuh auszufüllen und einen sicheren Halt zu geben. Eine Boxbandage ist aber auch ein wichtiges Sportequipment, mit dem du deine eigene Gesundheit unterstützt. Ohne Bandagen besteht ein größeres Risiko, sich Verletzungen an den Händen zuzuziehen. Deshalb werden Bandagen ebenso wie Boxhandschuhe auch fürs Training empfohlen.

Die Bandage schützt das Handgelenk und die Fingergelenke einer Hand und unterstützt zudem den Mittelhandbereich. Verstauchungen, Verletzungen der Bänder und Brüche sollen mit einer Boxbandage vermieden werden. Außerdem wird die Polsterung der Boxhandschuhe ein wenig verbessert, sodass Kontrahenten sich nicht so leicht schwer verletzen können. Auf einen weiteren wichtigen Aspekt, den viele Anfänger gar nicht immer so wirklich realisieren, gehen wir im nächsten Abschnitt ein.

Kann man Boxhandschuhe auch ohne Boxbandagen benutzen?

Boxbandagen habe eine wichtige Funktion für den Boxhandschuh, da sie möglich Leerräume ausfüllen. Zudem nehmen die Bandagen Schweiß auf, der während des Trainings und Wettkampfes entsteht. Boxen ist ein beanspruchender und intensiver Sport, bei dem du viel schwitzt. Gelangt dieser Schweiß dauerhaft in die Handschuhe, nutzen diese sich viel schneller ab. Richtig teure Lederboxhandschuhe können durch den Schweiß rissig werden, sodass sich der Einsatz von einer Boxbandage auf jeden Fall lohnt. Theoretisch kannst du natürlich auch nur mit Handschuhen ins Training gehen, vorausgesetzt, der Sitz ist perfekt. Aber dies können wir eigentlich nicht empfehlen, da du auch bei Trainingsschlägen das Handgelenk und die gesamte Hand beanspruchst.

Aus welchem Material bestehen Boxbandagen? Was ist zu empfehlen?

Boxbandagen sind aus verschiedenen Materialien erhältlich, die sich teilweise beim Wickeln und Tragen in ihren Eigenschaften unterscheiden. Je nach persönlicher Präferenz kannst du mit eigentlich allen Bandagentypen trainieren und kämpfen. Allerdings empfehlen sich manche Materialien aufgrund der Besonderheiten für unterschiedliche Einsatzzwecke wie den Wettkampf oder das Training.

Viele Bandagen sind aus einer recht einfachen Baumwolle gearbeitet. Sie lassen sich nicht so gut um die Hände wickeln, da sie häufig nicht elastisch sind. Dafür nehmen sie recht gut Schweiß auf, sodass weniger von diesem in den Handschuh gelangt. Gegenüber elastischen Bandagen haben welche aus Baumwolle den Vorteil, dass sie nicht so leicht ausleiern und länger verwendbar sind.

Für ein regelmäßiges, einfaches Training sind sie somit eine gute Alternative, mit der sich Geld sparen lässt. Sind die Exemplare mit elastischen Kunststofffasern ausgestattet, kannst du sie besser um die Hände wickeln. Sie sind vor allem für Wettkämpfe und echte Sparrings zu empfehlen. Natürlich empfiehlt es sich, für Bandagen zum Handschuhausfüllen welche mit eher großem Volumen auszuwählen.

Welche Länge sollten Boxbandagen haben?

Meist werden Boxbandagen in Längen zwischen 2,5 m und 5,0 m angeboten. Die richtige Länge von Boxbandagen hängt von mehreren Faktoren ab:

  • der Handgröße
  • wie viel Platz im Handschuh ausgepolstert werden soll
  • der Wickeltechnik
  • in Anlehnung an die Wickeltechnik von der Box-Stilrichtung

Die Faktoren „Handgröße“ und „Auspolsterung“ des Handschuhs sind recht logisch. Wer größere Hände hat oder mehr Raum im Boxhandschuh füllen muss, der greift eher auf längere Boxbandagen zurück.
Die Wickeltechnik hängt wiederum teilweise auch von der Stilrichtung ab. Im Grunde gibt es nicht DIE Technik Boxbandagen zu wickeln. Beim klassischen Boxen war es lange Zeit allerdings unüblich auch zwischen den Fingern zu wickeln.
Vom Thaiboxen, bei dem das Wickeln zwischen allen Fingern üblich ist, setzt sich diese Wickelmethode aber auch immer mehr im klassischen Boxen durch. Sie bietet einen sehr guten Schutz der Hand. Für diese Technik sind allerdings längere Bandagen notwendig. Es sollten Längen von 3,50 m bis 5,0 m gewählt werden.

Wie werden Boxbandagen gewickelt?

Das Binden der Bandagen beginnt zumeist mit der Schlaufe, die sich am Ende der Bandage befindet. Diese wird über den Daumen gesteckt, sodass die Bandage festsitzt. Vom Daumen aus geht die erste Bindung in Richtung des Handgelenks, damit die Boxbandage nicht aus Versehen vom Daumen rutschen kann. Wichtig ist eine zuverlässige Stabilisierung des Handgelenks und der Knöchel, die mit am meisten von der Schlagwirkung beansprucht werden.

Bei der Frage nach der richtigen Bandagierung streiten sich die Geister und du musst am Ende eine Lösung finden, die deinen Ansprüchen an Sicherheit und Boxhandschuh genügt. Die Bandage sollte auf jeden Fall festsitzen, aber nicht zu stark in die Haut drücken, sodass dein Blutfluss abgedrückt wird.

Eine hilfreiche Anleitung, wie du deine Boxbandage richtig wickeln kannst, findest unter folgendem Video:


Unterscheiden sich die Bandagen fürs Boxen und für MMA?

Zwischen klassischen Boxhandschuhen und welchen für MMA gibt es einige Unterschiede wie freiliegende Finger und eine verbesserte Möglichkeit zum Greifen aufseiten der MMA Boxhandschuhe. Bei den Bandagen kannst du prinzipiell dieselben fürs Boxen und Mixed Martial Arts verwenden. Viel wichtiger ist hierbei, dass du die korrekte Wickeltechnik besitzt, um beim MMA erfolgreich greifen zu können.

Boxbandagen kaufen – diese Exemplare können wir empfehlen

Vor dem Kauf einer Boxbandage solltest du dir überlegen, wofür du diese benötigst – Wettkampf, Training oder Sparring? Passen deine Boxhandschuhe schon perfekt oder musst du sie noch ausfüllen? Entsprechend schwierig ist es, eine sichere Empfehlung zu geben. Außerdem solltest du die Bandage einmal selber wickeln und so ein Gefühl für dieses Modell bekommen. Natürlich muss nicht jede nicht perfekt passende Bandage sofort wieder zurückgegeben werden, da sie immerhin noch für einfache Trainingseinheiten reicht.
Anbei einige Bandagen und Hersteller, die wir durchaus empfehlen können:

Paffen Sport ALLROUND Boxbandagen nach AIBA-/DBV-Norm; 3,5 m, elastisch


Paffen Sport Boxbandagen bei amazon kaufen
PRO:
+ 3,5 m Länge
+ gute Elastizität
+ Klettverschluss
+ waschbar
+ viele Farben
CONTRA:

Übungen Zuhause Test-Urteil: gute Boxbandagen in 3,5 m Länge.

Produktbeschreibung:

Sehr solide Boxbandagen. Die Länge von 3,5 m sollte für die meisten Boxer reichen. Schwergewichtsboxer sollten eher auf 4 m lange Bandagen zurück greifen. Die Boxbandagen von Paffen Sport sind gut elastisch. Sie lassen sich waschen und behalten auch danach noch ihre Form und Elastizität. Sie lassen sich komfortabel unter einem Boxhandschuh tragen und haben bei uns auch beim intensiven Workout mit viel Schweiß nicht abgefärbt.



Green Hill Bandagen, 2,5 m oder 4 m, nicht elastisch


Paffen Sport Boxbandagen bei amazon kaufen
PRO:
+ 2,5 m oder 4 m Länge erhältlich
+ nicht elastische Bandagen
+ Daumenschlaufe und Klettverschluss
+ waschbar
CONTRA:

Übungen Zuhause Test-Urteil: preiswerte nicht elastische Boxbandagen.

Produktbeschreibung:

Green Hill bietet die nicht elastischen Bandagen in Längen von 2,5 m und 4 m an. Sie verfügen über eine Daumenschlaufe auf der einen und einem Klettverschluss auf der anderen Seite.



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