Boxsack kaufen – worauf sollte ich achten?

Wer sich einen Boxsack kaufen möchte oder sich über Boxsäcke informieren möchte ist hier genau richtig. Wir stellen die verschiedenen Boxsack-Typen vor, erklären dir worauf du beim Kauf achten solltest und stellen dir einige Übungen vor.

Was ist das besondere am Boxen?

Der Boxsport erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Denn das Boxen ist ein sehr effektives Training ist, das optimal als Workout, Stressbewältiger oder Abnehmhilfe einzusetzen ist. Bei kaum einer anderen Sportart trainierst du deinen gesamten Körper in so kurzer Zeit so intensiv und so komplett. Boxen fordert ein hohes Maß an Koordination, Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit.
Ein schöner Nebeneffekt ist, dass das Boxtraining durch die hohe Anstrengung deine Kalorien schmelzen lässt und dich fit für den Alltag macht. Neben deinen Armmuskeln werden beim Boxtraining deine Schulter-, Bauch-, Rücken- und Brustmuskulatur richtig in Form gebracht. Neben der reinen Muskelkraft wird durch die Schlagbewegung auch deine Koordination gefordert. Da du beim Boxen ständig in Bewegung sein musst, stärkst du durch die pausenlose Beinarbeit deine Ausdauer. Wer keine Lust hat in den Ring zu steigen. Kein Problem. Das Boxtraining reicht völlig aus, um sich richtig auszupowern und ein intensives Fitnesstraining mit riesigem Spaßfaktor zu absolvieren.

Warum sollte ich mir einen Boxsack kaufen?

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PRO:
+ verschiedene Größen
+ robustes Kunstleder
+ guter Drehwirbel
+ gutes Füllmaterial
CONTRA:
– bei amazon Berichte über
suboptimales Füllmaterial,
ggf. mal kontrollieren!

Übungen Zuhause Test-Urteil: durch die verschiedenen Größenoptionen auch für Kickboxer top

Der Hammer Boxsack besteht aus stabilem Kunstleder, das sehr gut verarbeitet ist. Er kann in Größen von 1,00 m bis 1,80 m bestellt werden, wodurch er in den großen Größen auch für das Kickboxtraining bestens geeignet ist.

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Ein Boxsack oder auch Sandsack genannt ist ein tolles Fitnessgerät, das du optimal in dein Training Zuhause einbinden kannst. Egal ob du als erfahrener Boxer an deiner Technik arbeiten möchtest, als Kampfsportler spezielle Schlag- und Tritttechniken trainieren oder du dein Fitnesstraining auf Boxen umstellen möchtest – das intensive Training mit dem Boxsack hält dich in deinen eigenen vier Wänden fit und du erlangst nach und nach eine verbesserte Ausdauer, Koordination und Technik. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist, dass du den Alltagsstress nicht mit Meditation wie beim Yoga, sondern durch intensive Schläge auf den Boxsack in einigen Minuten abbauen kannst.

Ich möchte mir einen Boxsack kaufen – welche Boxsack-Modelle gibt es?

Unseren Erfahrungen nach sind einige der Meinung, dass es keine richtigen Unterschiede zwischen Boxsäcken gibt und es daher egal ist was für einen Boxsack man sich zulegt. Es handelt sich schließlich doch in allen Fällen lediglich um einen gefüllten Sack, der zum Training eingesetzt wird. Das können wir nach Test von vielen Modellen allerdings nicht bestätigen. Deshalb wollen wir dir hier einen Überblick geben.
Möchtest du dir einen Boxsack kaufen, dann stellt sich zunächst einmal die Entscheidung zwischen dem hängendem Boxsack, der mit einer Deckenhalterung an der Decke fixiert wird und dem Standboxsack, den du an den Platz deiner Wahl stellen kannst. Da Boxsäcke lange halten und harte Schläge nicht gleich dazu führen sollten, dass die Nähte reißen, solltest du dir generell einen Boxsack kaufen, der eine gewisse Qualität hat. Du musst zwar keine Unsummen ausgeben, solltest aber auch nicht auf das günstigste Modell zurückgreifen.

Wenn du eine stabile Decke und ausreichend Platz hast, solltest du dir optimalerweise einen hängenden Boxsack zulegen. Der Vorteil bei diesem Exemplar ist, dass du beim Training viel besser um den Boxsack rumtänzeln kannst und so eher ein menschlicher Gegner bzw. eine Kampfsituation imitiert wird. Durch das leichte Pendeln des hängenden Boxsackes verbesserst du gleichzeitig deine Treffgenauigkeit.

Ein Standboxsack ist gerade für Anfänger auch nicht verkehrt und sollte bei einem Mangel an Platz angeschafft werden, oder wenn das Bohren an Decken und Wänden nicht möglich ist. Auch hat der Standboxsack den Vorteil, dass dieser frei fürs Training platziert und danach wieder verstaut werden kann. Schön ist, dass die Montage entfällt und der Standboxsack in seltenen Fällen lediglich mit Wasser oder Sand befüllt werden muss. Falls du dich wunderst warum die Standboxsäcke so viel schwerer als hängende Sandsäcke sind, solltest du beachten, dass der Standboxsack das Gewicht tragen muss. Lass dich von den hohen Gewichtsangaben nicht abschrecken. Dieses Gewicht ist dringend notwendig, um den Boxsack beim Boxtraining nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Worauf sollte ich beim Kauf eines Boxsackes noch achten?

Als erstes ist es wichtig für sich zu entscheiden, was du mit dem Exemplar tatsächlich machen möchtest. Willst du ausschließlich boxen oder auch deine Beine zum kicken einsetzten? Neben der Wahl zwischen einem hängenden und einem stehenden Boxsack gibt es noch eine Reihe Kriterien, die du auf jeden Fall berücksichtigen solltest, wenn du dir einen Boxsack kaufen möchtest. Begonnen mit der richtigen Höhe, solltest du auf jeden Fall auf das Füllgewicht, den Durchmesser und das Außenmaterial achten.
Viele Boxsäcke werden in verschiedenen Längen angeboten, so dass man sich die passende auswählen kann. In den meisten Fällen beginnt die Länge ab 100 cm. Boxsäcke in einer Länge von 90 cm oder kleiner eignen sich für Kinder oder zum Fitnesstraining kleinere und sehr leichte Sportler.
Wenn du im Sektor Thaiboxen, Kickboxen oder Karate Gas geben und Low-Kicks, Front-Kicks und Co. trainieren möchtest, solltest du dir einen größeren Sandsack ab 150 cm Länge mit etwas mehr Durchmesser anschaffen, der auch entsprechend mehr Gewicht hat.
Wenn du dagegen ein Boxer und nicht gerade ein Riese bist, dann kommst du auch perfekt mit einem kleineren Sandsack in der Länge von 100-120 cm aus. Wenn du dein Boxtraining fast immer mit einem Trainingspartner absolvierst, der den Boxsack beim Schlagen festhält, dann muss dieser auch nicht so schwer sein. Wenn du aber überwiegend alleine trainierst, solltest du dir kein zu leichtes Trainingsgerät anschaffen, da manche Modelle etwas mehr hin und her schwingen und deine gezielten Treffer nicht richtig abgefeuert werden können. Boxsäcke mit 1,50 m und am besten ca. 40 kg Gewicht haben vor allem für Anfänger den Vorteil, dass sie wenig pendeln und damit eine solide Schlagtechnik und Beinarbeit nicht allzu schwer umzusetzen ist.
Beim Material hast du die Qual der Wahl zwischen Leder, Kunstleder oder Nylonboxsäcken. Es ist natürlich eine reine Frage des Geldbeutels, welches der Exemplare du dir leisten kannst bzw. möchtest. Die Lebensdauer eines Ledersackes ist in der Regel unübertroffen, wobei mittlerweile die Boxsäcke aus Kunstleder auch sehr gut verarbeitet sind, im Vergleich zu früheren Zeiten auch eine hohe Qualität bieten können und damit dem normalen Training fast ebenso dauerhaft standhalten wie Lederboxsäcke.

Hammer Boxsack Black Kick

Hammer Boxsack Black Kick kaufen bei amazon

PRO:
+ verschiedene Größen
+ robustes Kunstleder
+ guter Drehwirbel
+ gutes Füllmaterial
CONTRA:
– bei amazon Berichte über
suboptimales Füllmaterial,
ggf. mal kontrollieren!
Note

Übungen Zuhause Test-Urteil: durch die verschiedenen Größenoptionen auch für Kickboxer top

Der Hammer Boxsack besteht aus stabilem Kunstleder, das sehr gut verarbeitet ist. Er kann in Größen von 1,00 m bis 1,80 m bestellt werden, wodurch er in den großen Größen auch für das Kickboxtraining bestens geeignet ist.



Adidas Boxing Set Performance


PRO:
+ Komplettset
+ gute Qualität
+ gute Verarbeitung
+ Top Preis/Leistung
CONTRA:
– mit 18 kg etwas zu leicht
Note

Übungen Zuhause Test-Urteil: solides Einsteiger Set

Das Adidas Set ist sehr gut verarbeitet und für alle, die es mal mit dem Boxen probieren wollen, eine gute Sache. Wenn du ernsthaft trainieren möchtest, solltest du dir allerdings einen Boxsack mit größerer Länge (ca. 1,50 m ist am besten geeignet) und mehr Gewicht (so um die 40 kg sind gut) suchen.



PUNCHLINE Standboxsack


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PRO:
+ keine Deckenbefestigung
+ stabil
+ mit Wasser u Sand füllbar
+ gute Verarbeitung
CONTRA:
– schwingt nicht optimal
Note

Übungen Zuhause Test-Urteil: solide Alternative für alle, die keine Möglichkeit zur Deckenbefestigung haben

Ein Standboxsack schwingt unserer Meinung nach nie so schön wie ein Boxsack mit Deckenbefestigung. PUNCHLINE hat aber einen guten Job gemacht und ein solides Gerät für den Nicht-Profi für Zuhause entwickelt.



Was solltest du vor dem Training am Sandsack beachten?

Bevor du mit dem Training startest, solltest du dir auf jeden Fall Bandagen und Box-oder Trainingshandschuhe zulegen. Diese sind in der Regel nicht teuer und auf jeden Fall jeden investierten Euro wert, da das Training mit bloßen Händen, bzw. Fäusten leider eine schlechte Idee ist. Das Schlagen ohne gefütterte Box-oder Trainingshandschuhe verursacht auf Dauer Blutergüsse, Prellungen, wunde Handknöchel und ggf. sogar ernsthafte Hautinfektionen. Wenn du deine Hände nicht schützt, kann dies langfristig zu Verletzungen und Entzündungen der Handgelenke, des Bindegewebes sowie der feinen Knochen kommen. Wenn du also ernsthaft und effektiv trainieren möchtest, dann bandagieren deine Hände und tragen beim Training die dafür vorgesehenen Boxhandschuhe.

Auch solltest du dich vor jeder Einheit gründlich aufwärmen und das Aufwärmtraining zum Bestandteil des Trainings machen. Das Aufwärmtraining hat verschiedene Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, das Nervensystem, den passiven und aktiven Bewegungsapparat und mindert somit das Risiko von Verletzungen. Am besten du beginnst mit einem lockeren Schattenboxen. Springst danach 5-10 Minuten Seil und machst im Anschluss ein paar leichte Serien Liegestütze. Natürlich kannst du die Übungen auch beliebig variieren oder andere Aufwärmübungen machen. Auch solltest du das Stretching nicht vernachlässigen. Hier haben wir für dich die besten Basic Dehnübungen zusammengefasst.

Übungen am Boxsack

Hier ein paar super Trainingsvideos von KONNE TV.

Arbeit am Sandsack:

Sehr gut und sehr richtig erklärt, besonders für absolute Anfänger hält dieses Video sehr gute Tipps bereit. Ganz wichtig ist beim Boxen am Sandsack die Technik! Vor allem wenn du ohne Trainer mit dem Training anfängst, solltest du dich ganz vorsichtig an die Technik herantasten.
Dosier deine Schläge, beweg dich, bleib stabil und schlag nicht mit „vollem Körpereinsatz“, achte auf deine Handhaltung, den Winkel, in dem deine Hand auf den Sandsack trifft etc. – also schau dir am besten das Video oben an :-).

Boxen – wie schlägt man richtig:

„Speed kills“. Beim Boxen am Sandsack geht es nicht darum mit voller Kraft zuzuschlagen, was vor allem Anfänger häufig annehmen. Es geht vor allem um Geschwindigkeit – und die erreichst du nur mit einer sehr sauberen Technik. Deshalb solltest du dich intensiv mit der Schlagtechnik beschäftigen und versuchen diese ständig zu verbessern. Dieses Video vermittelt sehr gut ein Grundverständnis worauf es bei einer guten Schlagtechnik im Groben ankommt.

Bandagen fürs Boxen binden:

Bandagen stabilsieren und schützen deine Hand. Das macht auch am Boxsack Sinn. Hier zeit Konne dir eine Technik wie du deine Bandagen binden kannst.

Jochen steigt tiefer in das Thema Boxen ein und gibt Tipps zum Thema „Schlagkraft und Schnellkraft“

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