Die Gewichtsweste für intensivere Workouts

Das Zusatzgewicht der Gewichtsweste sorgt für mehr Intensität beim Training.
intensiveres Training mit der Gewichtsweste

Mit der Gewichtsweste intensiver trainieren.

(Artikel in Kooperation mit aerobis entstanden)

In diesem Artikel erfährst du, bei welchem Training du eine Gewichtsweste anwenden kannst, welches Gewicht für dich richtig ist und warum auch Frauen mit einer Gewichtsweste trainieren können. Zudem erfährst du, welche Punkte du beim Kauf deiner Gewichtsweste unbedingt beachten solltest.

Eine Gewichtsweste kann dein Training noch einmal zusätzlich pushen! Du erhöhst hiermit künstlich dein Körpergewicht, um einen höheren Trainingseffekt zu erzielen. Die Gewichtsweste ist daher besonders zur Erhöhung des Schwierigkeitsgrades von Übungen mit dem eigenen Körpergewicht geeignet.

Ob Klimmzüge, Liegestütze, Kniebeugen oder Dips: Mit einer Gewichtsweste lassen sich insbesondere Kraftübungen noch intensiver gestalten. Viele Befürworter sind dementsprechend der Meinung, dass eine Weste mit Gewicht am ehesten für Kraftübungen geeignet sei. Beim Joggen oder Laufen im Allgemeinen sind sich die Experten jedoch uneinig. Hier wird eher vom Tragen einer Gewichtsweste abgeraten, da die Lauftechnik negativ beeinflusst werden kann. Zudem ist die Belastung für Knie- und Fußgelenke beim Joggen noch einmal höher als ohnehin schon. Befürworter hingegen sehen es als problemlos an, wenn ein Exemplar mit leichten Gewichten (bis 10 kg) für das Lauf- oder Schnelligkeitstraining verwendet wird.

Gewichtsweste – welches Gewicht sollte ich wählen?

Ganz allgemein hängt die Höhe des Gewichts natürlich von deinem individuellen Trainingsfortschritt ab. Hast du bereits mit einer Trainingsweste mit beispielsweise 10 kg trainiert, lohnt sich eventuell eine Weste mit 20 kg, um dein nächstes Level zu erreichen. Als Anfänger solltest du dich jedoch erst an das Training mit einer Gewichtsweste gewöhnen. Dementsprechend hast du mit 10 kg ein gutes und anspruchsvolles Startgewicht.

Gewichtsweste 10 kg

Wie bereits erwähnt kannst du mit 10 kg einen guten Einstieg in die Trainingswelt mit Gewichtswesten finden. Das Gewicht von 10 kg ist hierbei als Obergrenze zu verstehen. Es ist nämlich möglich, die Exemplare individuell an die eigenen Präferenzen anzupassen. Dies geschieht durch eine einfache Entnahme der Gewichte (z. B. Sandsäcke). Für wen die 10 kg also bei bestimmten Übungen noch zu schwer sind, der kann bei einer Weste problemlos auch das Gewicht reduzieren.

Athleten, die ihre Schnelligkeit oder Kondition verbessern möchten, können ein Exemplar mit maximal 10 kg zum Laufen verwenden. Mehr Gewicht sollte es beim Lauftraining nicht sein, da dies zu einer starken Belastung der Gelenke führt.

Gewichtsweste 20 kg

Sind die 10 kg Zusatzgewicht für dich locker zu bewältigen? Dann solltest du die nächste Stufe deines Fitnesslevels anstreben und dir eine Weste mit 20 kg zulegen. Für Übungen mit dem eigenen Körpergewicht hast du hiermit schon ein sehr gutes Niveau erreicht!

Wie bereits erwähnt solltest du keine Langstreckenläufe mit einer 20-kg-Weste durchführen! Deine Gelenke werden es dir danken!

Gewichtsweste 30 kg

Eine Weste mit 30 kg stellt für viele Fitnesssportler wahrscheinlich die Obergrenze dar – und dies völlig zu Recht! Stell dir einmal vor, du solltest Dips mit zusätzlichen 30 kg ausführen. Dies ist schon sehr anspruchsvoll! Trotzdem kann sich der Kauf einer Gewichtsweste mit 30 kg lohnen, wenn du wirklich diese Herausforderung annehmen willst oder es sich um eine anpassungsfähige Weste (20 kg – 30 kg) handelt.

Gewichtsweste 50 kg

Eine Gewichtsweste mit 50 kg findet man eher selten auf dem Markt, da die Nachfrage tendenziell gering ist. Im stationären Fachhandel ist ein käuflicher Erwerb daher etwas schwierig. Wer eine Weste mit 50 kg benötigt, sollte besser im Internet sein Glück versuchen (Auch wenn du dich daraufhin mit einem schlecht gelaunten Postboten auseinander setzen musst…).

Training mit der Gewichtsweste

Ideal geeignet für das Training mit Gewichtswesten sind Übungen mit dem eigenen Körpergewicht bzw. Grundübungen wie Kniebeugen, Klimmzüge, Liegestütze oder Dips. Hierzu wird die Weste einfach an den Körper angelegt und mit den (meist) Klettverschlüssen verbunden, sodass ein sicherer Halt während der Übungsausführung gewährleistet ist. Der Vorteil gegenüber einem Gewichtsgürtel, an dem du beispielsweise zusätzliches Gewicht befestigen kannst, ist das enge Anliegen der Weste. Ein nerviges Schwingen der Gewichtsscheibe findet also nicht statt.

Gewichtswesten für Frauen

Selbstverständlich ist das Training mit einer Gewichtsweste auch für Frauen geeignet! Auch Frauen sollten sich eine Weste mit Zusatzgewicht zulegen, wenn sie ihr Trainingsniveau steigern möchten. Generell können Frauen auch mit einer ganz normalen Gewichtsweste trainieren, da verstellbare Klettverschlüsse eine individuelle Passform ermöglichen.

Es gibt auch einige Hersteller, die Gewichtswesten speziell für die Anatomie einer Frau herstellen. Im Unterschied zu einer normalen Gewichtsweste wurde darauf geachtet, dass die einzelnen Gewichte nicht in der Region der Brust anzutreffen sind. Dies soll ein unnötiges Drücken in diesem Bereich verhindern. Des Weiteren sind diese Gewichtswesten für Frauen etwas schmaler konzipiert.

Gewichtsmanschetten

Gewichtsmanschetten sind zusätzliche Gewichte für Arme oder Beine. Auch hier sollte ein Einsatz eher im Krafttraining erfolgen, um bestimmte Übungen (Beinheben, Ausfallschritte, Wadenheben) zu erschweren. Wie bei einer Weste solltest du nicht mit Gewichtsmanschetten laufen, da auch hier die Gelenke unnötig belastet werden und sich zudem dein Laufstil wesentlich verschlechtern kann.

Welche Gewichtsweste soll ich kaufen?

Wer beim Kauf einer Gewichtsweste alles richtig machen möchte, sollte unbedingt folgende Punkte beachten:

  • Fürs Lauftraining eine Weste mit maximal 10 kg!
  • Fürs Lauftraining eine eng anliegende Weste (individuell verstellbarer Schließmechanismus)
  • Es gibt Gewichtswesten mit festen oder variablen Gewichten
  • Eine feste Weste , falls das Gewicht nicht angepasst werden soll
  • Eine variable Gewichtsweste für das Reduzieren oder Hinzufügen von Gewichten
  • Achte auf ein atmungsaktives Material (z. B. Nylon)
  • Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit der Reinigung in der Waschmaschine
  • Einige Westen haben Taschen für Schlüssel oder Handy
  • Weiterhin gibt es Westen mit Ösen zum Befestigen von Seilen (bspw. für Sprintschlitten)


Welche Gewichtsweste kaufen? Kaufempfehlung.

blackPack VEST Gewichtsweste | 5 – 25 Kilogramm


blackPack VEST Gewichtsweste bei amazon kaufen
PRO:
+ 5 – 25 Kilogramm variabel
+ herausnehmbare Gewichte ohne
die Weste ausziehen zu müssen
+ 6 gut verteilte Taschen für
die Gewichte (3 Vorder-/3-Rückseite)
+ unterschiedliches Füllmaterial
wählbar
+ made in Europe
CONTRA:

Übungen Zuhause Test-Urteil: Guter Tragekomfort, sehr variabel mit Gewichten zu bestücken, Tausch von Gewichten möglich ohne die Weste auszuziehen.

Produktbeschreibung:

Die blackPack Vest von aerobis besteht auf der Oberseite aus Nylonmaterial. Auf der Innenseite ist ein LKW-Planen artiges Material (PVC) verarbeitet, das sich nicht mit Schweiß vollsaugt und gut feucht abgewischt werden kann und gleichzeitig ein Scheuern der Weste auf der Haut verhindert.
Die blackPack Gewichtsweste verfügt über 6 Taschen, in die Gewichte eingeschoben werden können. Die Gewichte bestehen aus kleinen, verschließbaren Taschen, die mit Sand oder „Steel Shots“ befüllt werden können. Die Taschen sind so angebracht, dass die Weste während des Trainings nicht ausgezogen werden muss um etwas an den Gewichten zu ändern. Diese können einfach bequem ausgetauscht werden. Dadurch kannst du beim Training sehr gut das Zusatzgewicht einstellen.



Fazit

Das Training mit einer Weste mit Gewicht kann insbesondere zur Erschwerung von Übungen mit dem eigenen Körpergewicht eingesetzt werden. Der Vorteil liegt in der guten Passform, die eine angenehme Übungsausführung ermöglicht. Denkbar sind Varianten in der Größenklasse von 10 – 50 kg, wobei Anfänger sich erst in der geringsten Gewichtsklasse ausprobieren sollten. Zudem kann der Einsatz von relativ leichten (maximal 10 kg) Gewichtswesten beim Joggen nützlich sein.

Wer in absehbarer Zeit das Gewicht steigern möchte, kann eine variable Weste zur individuellen Anpassung der Gewichte favorisieren.
Zur richtigen Trainingsausführung solltest du auf eine enge Passform der Gewichtsweste achten. Selbstverständlich können auch Frauen mit einer Gewichtsweste trainieren, um ihr Trainingsniveau zu erhöhen.

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