Punchingball – Trainingstipps und Kaufempfehlungen

Hinter dem Begriff „Punchingball“ verbergen sich eigentlich die Boxtools Doppelendball, Speedball, kleine Boxbirne und große Boxbirne (auch „Big Berta“ genannt). Welches Tool ist das richtige und wie trainiert man optimal damit?
punchingball

Punchingball

Ein Boxsack oder ein Punchingball ist nur etwas für Boxer? Falsch! In diesem Artikel erfährst du, welche Muskeln und Eigenschaften du mit einem Punchingball trainieren kannst und welcher Punchingball für dein Trainingsziel am besten geeignet ist. Zudem geben wir dir Trainingstipps und zeigen, worauf du beim Kauf der Trainingsgeräte achten solltest.

Was ist ein Punchingball?

Ein Punchingball (auch Punching Ball oder einfach Boxball genannt) ist ein klassisches Trainingsgerät aus dem Boxsport. Es dient nicht nur der Schlagkraft für Fäuste und Füße, sondern auch der Schulung der Reaktionsschnelligkeit. Diese Eigenschaften sind im Boxsport unerlässlich. Der meist aus Leder, Kunstleder oder Nylon bestehende Punchingball wird mittlerweile aber auch von Nichtboxern verwendet, um die Arm- und Beinmuskulatur zu stärken, da ein Training mit dem Punchingball sehr intensiv ist.
Nachdem du einen Schlag ausgeführt hast, schwingt und bewegt sich der Ball (abhängig von deinem Schlagwinkel) schnell in sämtliche Richtungen. Um den Ball erneut möglichst zielgenau zu treffen, bedarf es guter koordinativer Fähigkeiten, die du während des Trainings mit dem Punchingball sukzessive aufbaust. Den Punchingball gibt es dabei in mehreren Variationen. Zu den beliebten Formen zählt der Punchingball mit Standfuß oder ein Doppelendball. Das Training ähnelt dem Boxtraining mit Pratzen. Allerdings sind insbesondere die Doppelendbälle noch schneller und du benötigst keinen Partner / Coach. Dadurch sind Punchingbälle hervorragend für das Technik-, Reflex- und Intervalltraining geeignet. Letzeres ist der Grund warum sie sich auch bei Fitnessfreaks immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Varianten, die häufig als Punchingball bezeichnet werden im Überblick:

Paffen Sport FIT Doppelendball

1. „Doppelendball“

Der Doppelendball ist mit je einem elastischen Seil an der Decke und am Boden befestigt. Er ist sehr leicht und benötigt daher keine aufwändige Befestigung – beispielsweise reicht eine Gewichtsscheibe als Bodenbefestigung. Der Doppelendball ist sehr schnell, so dass er perfekt für das Techniktraining, Reaktionsschnelligkeit, Antizipation und Timing genutzt werden kann. Der Doppelendball ist DAS Tool um die Präzision der eigenen Schläge und gleichzeitig eine hohe Reaktions- / Defensekomponente zu trainieren. Auch für das Cardiotraining bzw. boxspezifische Intervalle ist der Doppelendball sehr gut geeignet.
PRO:
+ sehr reatkionsfreudig: perfekt fürs Techniktraining, das Timing und die Reaktionsfähigkeit
+ sehr gut für boxspezifisches Cardiotraining
+ am dichtesten am Pratzentraining dran
+ sehr leicht, dadurch keine aufwändige Befestigung nötig
CONTRA:
– sehr schnelles Training, eher für Fortgeschrittene geeignet


Punchinball mit Standfuß

2. Punchingball mit Standfuß

Der Punchinball mit Standfuß besteht aus einen Punchinball, der über eine Feder an einem Stab befestigt ist. Dieser wiederum hat einen schweren Standfuß, der meist mit Wasser oder Sand gefüllt wird. Der Punchingball mit Standfuß ist in Boxgyms kaum anzutreffen. Für Zuhause ist er aber sehr beliebt. Dies liegt vor allem daran, dass er keiner aufwändigen Befestigung bedarf und überall aufzustellen ist. Vom Boxen her ist er durch die Feder auf der er befestigt ist deutlich träger als ein Doppelendball. Auch im Vergleich zur kleinen Boxbirne ist er eher träge und berechenbarer. Dennoch ist der Punchingball mit Standfuß für Zuhause aufgrund seiner Unkompliziertheit ein gutes Gerät. Oft wird er auch im Set mit Boxhandschuhen angeboten, was für Anfänger und Gelegenheitsboxer eine sinnvolle Wahl sein kann.
PRO:
+ keine Befestigung nötig
+ kann überall aufgestellt werden
+ eher träge im Vergleich zu Doppelendball und Boxbirne –> auch für Anfänger gut zu boxen
+ wird häufig im preiswerten Set angeboten
CONTRA:
– viele Konstruktionen sind nicht sonderlich stabil
– eher träge und berechenbar, Fortgeschrittene greifen besser zum Doppelendball oder Boxbirne


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3. Speedball

Ein Speedball ist quasi ein kleine Boxbirne, die mit nur einem „Gelenk“ an der Decke bzw. einer an der Decke montierten Platte aufgehängt wird. Über das eine Gelenk schwingt die Boxbirne extrem schnell, wenn sie geboxt wird. Deshalb ähnelt das Training dem mit dem Doppelendball. Es zielt auf Geschwindigkeit, saubere Technik, Reaktion und Timing. Allerdings lassen sich am Doppelendball alle Schläge trainieren. Haken etc. sind an einem Speedball eher schwer.
PRO:
+ trainiert sehr gut die Reaktionsfähigkeit und das Timing
+ gut fürs boxspezifische Kraftausdauertraining
CONTRA:
– nicht alle Schläge können am Speedball trainiert werden
– aufwändige Aufhängung nötig
– für Anfänger sehr schwer zu boxen


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4. Kleine Boxbirne / Maisbirne

Kleine Boxbirnen (häufig auch als „Maisbirnen“ bezeichnet) wiegen ca. 2,5 – 10 kg und sind zwischen 20 und 35 cm groß. An kleinen Boxbirnen lassen sich alle Schläge trainieren. Sie sind reaktionsfreudig, so dass sich mit ihnen gut an der Schlagtechnik und an der Reaktion und am Timing feilen lässt. An der kleinen Boxbirne gehen vor allem leichte, saubere Schläge. Wenn auch etwas mehr Schlagkraft in das Training integriert werden soll, bietet sich das Training an der großen Boxbirne (auch „Big Berta“ genannt) an.
PRO:
+ alle Schläge sind gut an der kleinen Boxbirne zu trainieren
+ reaktionsfreudig, aber nicht ganz so schnell wieder Doppelendball
CONTRA:
– benötigt stabile Aufhängung


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5. Große Boxbirne (Maisbirne) („Big Berta“)

Große Boxbirnen wiegen ca. 10-15 kg und sind ca. 60-70 cm hoch. Durch ihre Größe und das Gewicht sind sie wesentlich träger in der Reaktion als kleine Boxbirnen, der Punchingball oder gar der Doppelendball. Du kannst an der Big Berta alle Schläge trainieren und auch etwas mehr Dampf hinter deine Schläge geben durch das höhere Eigengewicht der Boxbirne.
PRO:
+ alle Schläge gut trainierbar
+ auch für härtere Schläge gut geeignet
+ nicht ganz so nervös und dadurch gut um saubere Schläge zu trainieren
CONTRA:
– benötigt stabile Aufhängung


Punchingball mit Standfuß oder Doppelendball?

Vor dieser Frage stehen viele Boxanfänger und Gelegenheitsboxer. Hier einige Entscheidungshilfen:
Der Punchingball mit Standfuß charakterisiert sich dadurch, dass dieser an einem mobilen Standgestell befestigt ist und dementsprechend überall aufgestellt werden kann. Während das Gestell meist aus einer Federung besteht, lässt sich der Standfuß am Boden entweder mit Wasser oder Sand befüllen. Dies garantiert eine robuste und stabile Trainingsausführung. Zudem ist der Punchingball mit Standfuß höhenverstellbar, sodass dieser an deine individuelle Körpergröße angepasst werden kann.

Vor- und Nachteile eines Punchingballs mit Standfuß:

PRO:
+ Transportfähig, variabel aufstellbar
+ Robust und stabil
+ Höhenverstellbar
CONTRA:
– Meistens teurer als Doppelendball
– nicht so reaktionsfreudig wie der Doppelendball

Ein Doppelendball hingegen wird an der Decke und am Boden mit Spanngurten und Karabinern befestigt. Durch die Elastizität der Spanngurte federt der Ball bei einem Schlag entsprechend vor und zurück. Wer sich also einen Doppelendball anschaffen möchte, muss beachten, dass er zusätzlich eine Öse in die Decke bzw. den Boden integrieren muss, um die Spanngurte sicher zu befestigen.
Im Vergleich zum Punchingball mit Standfuß ist der Doppelendball meistens noch schneller und erfordert ein noch höheres Maß an Reaktion und Koordination. Er kann, je nach Spannung der Spanngurte, schneller oder langsamer vor und zurück federn.
Wir würden jedem, der die Möglichkeit hat den Doppelendball aufzuhängen, einen solchen anzuschaffen. Abgesehen vom Pratzentraining gibt es keine bessere Möglichkeit unter realitätsnahen Bedingungen die Schlagtechnik zu perfektionieren und Schlagkombinationen mit Ausweichbewegungen zu kombinieren.

Vor- und Nachteile des Doppelendballs:

PRO:
+ Schneller als der Punchingball mit Standfuß
+ Bestens für Faustschläge geeignet
+ Verstellung durch Härte der Spanngurte
+ Günstiger als Punchingball mit Standfuß
CONTRA:
– Installationsaufwand (Ösen an Decke und Boden notwendig)


Training mit dem Punchingball

Der Punchingball ist wie bereits erwähnt ein Trainingsgerät, das ursprünglich für Kampfsportarten wie Boxen und Kickboxen entwickelt wurde. Dementsprechend ist das Trainingsziel die Stärkung der Schlag- und Trittkraft von Händen und Füßen in Verbindung mit der Verbesserung der entsprechenden Koordinations- und Reaktionsfähigkeit. Insbesondere einzelne Schläge und die Schlagtechnik insgesamt können mit einem Punchingball gezielt trainiert werden. Je nach Dauer und Intensität des Trainings wird auch deine Ausdauer trainiert.
Das Training mit dem Punchingball weckt allerdings auch ein erhöhtes Interesse von anderen Sportlern, die sich die anspruchsvolle Trainingsart zunutze machen wollen. Ein Workout mit dem Punchingball kann auch als Training für den gesamten Körper genutzt werden, das gezielt alle Muskelgruppen beansprucht und stärkt (da der gesamte Körper beim Training mit dem Punchingball arbeitet).

Die korrekte Befestigung des Punchingballs nicht vergessen!

Ein paar Dinge sollten jedoch in jedem Fall beim Training mit dem Punchingball beachtet werden. Es versteht sich von selbst, dass nur ein ordnungsgemäßer Aufbau des Trainingsgeräts (egal ob Standfuß, Doppelendball, Speedball oder Boxbirne) einen verletzungsfreien und effektiven Trainingsablauf gewährleistet. Vor allem die Boxbirnen und der Speedball sollten vernünftig an der Wand oder Decke befestigt werden und Dübel mit hoher Trafkraft verwendet werden.
Des Weiteren sollte das Trainingsgerät so eingestellt sein, dass der Ball sich in deiner optimalen Schlaghöhe befindet. Besonders beim Doppelendball und beim Speedball muss hierfür zunächst durch Schlagen ausprobiert werden, in welcher Höhe der Ball vor- und zurückschlägt.

Es geht um die Technik beim Training am Punchingball – Präzision vor Kraft

Anfänger sollten beim ersten Training zunächst ein Gefühl für den Ball bekommen. Hier gilt der Grundsatz „Präzision vor Kraft!“. Stell dich am besten zunächst etwas näher an den Ball und versuche durch abwechselndes Schlagen mit der rechten und linken Faust einen Rhythmus (Links-Rechts-Links-Rechts) in deine Schlagbewegung zu bekommen. Bist du schon relativ sicher in deinen Bewegungen, kannst du den Abstand zum Ball etwas vergrößern. Dies erschwert die Übungsausführung und du musst deine Schläge neu koordinieren.
Verschiedene Kombinationen aus Schlag, Tritt und Abwehrreaktion machen nicht nur total viel Spaß, sondern schulen auch noch deine gesamte Koordination. So kannst du beispielsweise erst einen Schlag ausführen, dann den zurückkommenden Ball mit deiner flachen Hand aufhalten bzw. abwehren und anschließend mittels eines Tritts einen Gegenangriff starten.

Im Folgenden findest du einige Tipps zum Training an den unterschiedlichen Arten von „Punchingbällen“:

Das Training am Doppelendball

Beim Training am Punchinball kannst du mit oder ohne Boxhandschuhe trainieren. Das Training mit Boxhandschuhen ist einfacher, da du eine größere Schlagfläche als mit der bloßen Faust hast und dadurch den Ball leichter triffst.
Am Doppelendball geht es darum die Geschwindigkeit in Angriff und Verteidigung zu trainieren und am Timing zu arbeiten. Sind deine Schläge schlecht getimet, triffst du den Doppelendball bzw. deinen Gegner nicht.
Da der Doppelendball auf jeden Schlag von dir mit einem Schwinger in die entgegengesetzte Richtung „antwortet“ kannst du mit ihm auch hervorragend deine Verteidigung trainieren. Weiche dem Ball aus, wehr ihn mit deiner Deckung ab, gib ihm den nächsten Schlag.
Im Video findest du eine perfekte Idee vom Training mit dem Doppelendball und viele Ideen für Schlag- und Schlag/Verteidigungs-Kombinationen.


So trainierst du mit dem Speedball

So sieht das Training von Box-Legende Manny Pacquiao am Speedball aus.

Am Speedball werden keine schweren Schläge, sondern kleine Punches trainiert. Ähnlich wie beim Doppelendball geht es darum die Reaktionsfähigkeit und das Timing zu verbessern. Der Speedball ist ca. auf Kopfhöhe aufgehängt. Dadurch müssen die Schultern und Arme viel Arbeit leisten, was eine gute Vorbereitung aus Sparring mit guter Deckung und vielen Jabs und einigen Punches.
Im folgenden Video bekommst du einen Einblick in das Training am Speedball:

Das Training an der Boxbirne

Von den Boxbirnen gibt es kleine und große Versionen. Kleine Boxbirnen wiegen meist zwischen 5 und 10 kg, große Boxbirnen sind meist 10-15 kg schwer. Damit sind sie deutlich schwerer als Doppelendbälle und der Speedball.
Durch ihr hohes Eigengewicht sind sie träger, pendeln aber immer noch stärker als ein Boxsack. Die birnenartige Form der Boxbirnen macht sie hervorragend für das Training von Haken und Upper Cuts, was am klassischen Boxsack schwierig ist. An der kleinen und großen Birne können auch alle anderen Schläge trainiert werden. Für gerade Punches ist aber ein normaler Boxsack einfacher zu boxen. Auch für das Training der Abwehr sind Boxbirnen hervorragend geeignet, da du unter der pendelnden Boxbirne gut unterdurch tauchen kannst.

Punchingball kaufen

Wenn du einen Punchingball kaufen möchtest solltest du dir also zunächst überlegen welche Ziele du im Training hauptsächlich verfolgst und dann entscheiden, welche Form von Punchingball am besten geeignet ist. Alle Punchingbälle sind eine gute und sinnvolle Ergänzung zum klassischen Boxsack. Für Gelegenheitsboxer kann es sogar schlauer sein beispielsweise einen Doppelendball oder eine Boxbirne anzuschaffen als einen klassischen Boxsack. Denn die für Gelegenheits- und Fitnessboxer entscheidenden Trainingsziele sind meist „Fitness, Kraft(ausdauer), Cardiokompenente, Aussehen“. Diese lassen sich am Doppelendball und an der Birne sehr gut umsetzen. Zusätzlich kann man argumentieren, dass die dynamischen Trainingsgeräte einen zu saubereren Schlägen zwingen, da bei stumpfem, technisch unsauberem „Draufdreschen“ anders als beim Boxsack häufig das Ziel verfehlt wird. Auch der Spaßfaktor ist bspw. beim Doppelendball mit ein bisschen Übung riesig.
Zusammenfassend lässt sich folgende Empfehlung aussprechen:

Worauf du beim Kauf eines klassischen Boxsacks achten solltest:

Alle Schläge + Kicks möglich, auch für schwere Schläge hervorragend geeignet. Anfänger laufen aber stärker Gefahr unsauber zu arbeiten und schlechte Techniken einzuschleifen.

Was beim Kauf eines Doppelendballs wichtig ist:

Alle Schläge + Kicks möglich, für schwere Schläge eher nicht geeignet. Das Training mit dem Doppelendeball ist extrem schnell und erfordert bzw. fördert eine saubere Technik. Für Anfänger ist dieses Tool nicht unbedingt einfach. Aber mit ein bisschen Übung kann man hier enorm viel Spaß haben. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Doppelendball keine aufwändige Montage benötigt.

Was du vor dem Kauf eines Punchingballs mit Standfuß wissen musst:

Für alle Gelegenheitsboxer, die keine Möglichkeit zur dauerhaften Befestigung eines Trainingsgeräts haben. Im Prinzip alle Schläge und Kicks möglich. Achte unbedingt auf gute Verarbeitung, einen nicht zu kleinen Standfuß und eine gute Federaufhängung.

Kleine und große Boxbirne kaufen:

Alle Schläge + Kicks möglich, hervorragend für Haken und Upper Cuts geeignet. Für gerade Schläge aber weniger gut als ein Boxsack geeignet. Pendeln beide mehr oder weniger stark und erfordern daher immer viel Reaktion und gutes Timing.
Stabile Aufhängung nötig.

Was ist bei der Anschaffung eines Speedball wichtig:

Sehr gut für Jabs geeignet, perfekt für die Reaktion und das Timing. Für andere Schläge eher nicht geeignet. Aufwändige Befestigung nötig.

Generell solltest du folgende Tipps für den Kauf von Punchingbällen beachten:

  • gute Qualität wählen, insbesondere Nähte und Aufhängmechanismen sollten gut gearbeitet sein um langfristig Spaß im Training zu haben
  • stabile Aufhängung bei Birnen und Speedballs einkalkulieren. Denk dran, dass du eine stabile Decke benötigst oder alternativ stabile Wände an denen du die Birne mit einem speziellen, stabilen Gestell befestigst.
  • richtiges Gewicht wählen, vor allem bei Boxbirnen relevant. Dort muss es meist gar kein schweres Gewicht sein, du solltest dich lieber auf eine saubere Technik konzentrieren


Kaufberatung

Paffen Sport FIT Doppelendball


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PRO:
+ Durchmesser 23 cm
+ robustes, pflegeleichtes Kunstleder
+ elastische Aufhängebänder
+ Aufhängung für den Ball aus robustem Metall
+ gutes Schwingverhalten mit den etwas breiteren Bändern
CONTRA:
– Längenverstellung etwas frickelig

Übungen Zuhause Test-Urteil: solider Doppelendball Punchinball.

Produktbeschreibung:

Paffen ist Experte für Trainingszubehör fürs Boxen. Dieser Doppelendball ist aus Kunstleder gefertigt. Der Geruch hält sich in Grenzen. Die Aufhängung ist durchdacht und anders als bei vielen anderen Punchingbällen auf auf eine längere Lebensdauer ausgerichtet. Das Schwingverhalten ist gut und die Kunstleder-Oberfläche lässt sich auch gut boxen. Sehr gute und preiswerte Anschaffung für Zuhause.



Paffen Sport THE TRADITIONAL Doppelendball


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PRO:
+ Durchmesser 22 cm
+ sehr stabile Befestigungsbänder
+ handgearbeitetes Qualiätsleder
+ super Optik (evtl. nicht unwichtig für Zuhause)
CONTRA:
– hoher Preis für einen Doppelendball

Übungen Zuhause Test-Urteil: Sehr hochwertiger Doppelendball, stolzer Preis.

Produktbeschreibung:

Der „Traditional“ Doppelendball von Paffen Sport ist super verarbeitet. Das Leder hat eine sehr gute Qualität und die Nähte sind sehr gut verarbeitet. Auch die Befestigungsbänder sind durchdacht und einfacher zu handhaben als beim oben vorgestellten „FIT“ Modell von Paffen Sport. Für einen Lederball und bei der guten Verarbeitung ist der Preis sicher nicht ungerechtfertigt. Dennoch sind > 100 Euro für einen Doppelendball schon sehr hoch. Das Fit Modell liegt bei gut einem Drittel des Preises.



HUDORA Punchingball Set mit Boxhandschuhen & Pumpe – Boxsack-Set


HUDORA Punchingball Set mit Boxhandschuhen & Pumpe - Boxsack-Set bei amazon kaufen
PRO:
+ Durchmesser 23 cm
+ höhenverstellbar von 100-130 cm
+ Federung
+ Standfuß mit 13,5 l befüllbar
+ inkl Boxhandschuhen (6 oz, für Jugendliche
von der Größe her geeignet!)
CONTRA:
– für Jugendliche oder für etwas Spaß OK,
ansonsten lieber Doppelendball wählen
– Verstellmechanismus hakelig
– Federeffekt ok, aber nicht mit Doppelendball zu vergleichen

Übungen Zuhause Test-Urteil: für Kinder und Jugendliche in Ordnung, ansonsten zu professionellem Equipment greifen.

Produktbeschreibung:

Der Hudora Punchinball hat einen Standfuß, der mit 13,5 l befüllt werden kann und dadurch schon ein ganz gutes Gegengewicht darstellt. An dem Standfuß ist eine höhenverstellbare Stange befestigt, die zwischen 100 cm und 130 cm verstellt werden kann. Mit dabei sind 6 oz Boxhandschuhe, die für Kinder- und Jugendhände gedacht sind. Für diese Zielgruppe ist das Set für gelegentliches Boxen auch in Ordnung. Für ernsthaftes Boxtraining ist der Punchinball unserer Meinung nach weder stabil noch macht der Federmechanismus im Vergleich zu einem Doppelendball vergleichbar Spaß. Der große Vorteil bleibt allerdings: der Punchingball benötigt dank seines Standfußes keine Installation und kann schnell weggeräumt werden.



Kleine Boxbiren: Deluxe Retro Rindsleder Boxbirne medium braun


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PRO:
+ 27 cm hoch
+ aus Rindsleder gearbeitet
+ saubere Nähte
+ ACHTUNG: zur Montage benötigst du noch ein Drehlager
und zum Aufpumpen eine Luftpumpe
CONTRA:
– Montageset ist nicht dabei

Übungen Zuhause Test-Urteil: sehr schöne, gut verarbeitete kleine Boxbirne.

Produktbeschreibung:

ACHTUNG: Zur Montage wird noch ein Drehlager und eine Luftpumpe benötigt. Ansonsten ist die kleine Boxbirne von Bad Company aus Rindsleder gefertigt und sehr gut verarbeitet. Aufgepumpt schlägt sie sich sehr gut und bringt alles mit was man von einer kleinen Boxbirne erwartet.



Große Boxbirne: BAY® „ROWDY“ fertig gefüllte LEDER PU MAISBIRNE 60 cm


BAY®
PRO:
+ 60 cm Höhe
+ strapazierfähiges Kunstleder
+ Gewicht ca. 12-14 kg
+ inkl. Kette, an der die Big Berta aufgehängt werden kann
CONTRA:
– mit Stoffresten gefüllt, evtl. gegen Granulat tauschen

Übungen Zuhause Test-Urteil: gute, preiswerte große Boxbirne.

Produktbeschreibung:

Die BAY Boxbirne besteht aus PU Kunstleder. Dies macht aber einen guten Eindruck und auch die Verarbeitung scheint vernünftig zu sein. Die Aufhängung über die vormontierte Kette funktioniert gut und die Boxbirne schwingt schön. Wem die 12-14 Kilogramm Gewicht zu wenig sind, der kann mit Granulat etwas mehr Gewicht in die große Boxbirne bringen.



Speedball: Everlast Unisex Boxen-Sandsackzubehör Professional Swivel


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PRO:
+ System aus Boxbirne und Platte
+ Wandmontage klappt mit guten Dübeln gut
+ sehr stabile Platte
+ Preis/Leistung gut
CONTRA:

Übungen Zuhause Test-Urteil: Gutes Speedball Set aus Platte und Birne.

Produktbeschreibung:

Das Set von Everlast ist für die Wandmontage gedacht. Diese funktioniert gut und die Platte hält mit entsprechenden Dübeln hervorragend. An der Platte hängt die kleine mitgelieferte Boxbirne an einer einfach Öse. Profi-Speedballs sind mit einem besser gelagerten Drehwirbel befestigt, aber das Everlast-System tut auch seinen Dienst. Für knapp 100 Euro bekommt man beim Everlast System einen stabilen Speedball, mit dem sich gut trainieren lässt.



Punchingball für Kinder

Der Punchingball für Kinder hat natürlich noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Für die Kleinen ist es ein riesen Spaß, bei dem sie nahezu unbemerkt auch noch ihre Geschicklichkeit und ihr Ausdauervermögen trainieren können. Ein Punchingball mit Standfuß eignet sich hier wesentlich besser, da der schnelle Doppelendball für Kinder noch ungeeignet ist. Im Vergleich zum Punchingball für Erwachsene ist dies natürlich die „Miniversion“. Der Ball und auch die Höhe fallen dementsprechend kleiner aus. Oftmals gibt es den Punchingball für Kinder inklusive Handschuhe.

Punchingball für Erwachsene

Der Punchingball für Erwachsene muss selbstverständlich eine hohe Stabilität aufweisen, um die Schläge und Tritte adäquat abfedern zu können. Es sollte daher unbedingt auf eine gute Qualität der Stange sowie der Federung geachtet werden. Der Standfuß des Punchingballs sollte unbedingt mit Wasser oder Sand gefüllt werden, da nur so das Rutschen des Standfußes vermieden werden kann.


Weiteres Trainingsequipment fürs Boxen

Neben einem Punchingball mit Standfuß und einem Doppelendball gibt es noch weitere Trainingsgeräte aus dem Boxsport, die du auch zu Hause benutzen kannst. Der Boxsack stellt beispielsweise den Klassiker des Boxtrainings dar. Im Vergleich zum Doppelendball lassen sich mit dem Boxsack harte Schläge und Tritte trainieren. Hier geht es also weniger um Koordination und Reflexe.

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