Smoothie und Saft Basics

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Smoothie und Saft Basics

Obst und Gemüse enthalten in der Regel eine Vielzahl von Mineralstoffen, Vitaminen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen, denen eine äußerst wichtig Funktion für viele Körperfunktionen bestätigt wird. Dazu gehören lebensnotwendige Funktionen wie bspw. der Bedarf von Calcium für jede Muskelkontraktion als auch die zellschützende Wirkung zahlreicher Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe.

Empfehlungen von „an apple a day keeps the doctor away“ wurden auf „mindestens fünf Portionen Obst oder Gemüse pro Tag“ herauf gesetzt. Viele Experten empfehlen heutzutage sogar eher zehn Portionen Obst und Gemüse pro Tag und zahlreiche neuere Studien belegen, was bislang nicht nachweisbar schien, die teilweise selbst teuren, hochtechnologischen Medikamenten ergänzende oder überlegene Wirksamkeit einiger Pflanzenstoffe (ein interessantes Beispiel sind hier die Anstrengungen in der Behandlung von Blasen und Prostatatumoren, die mit herkömmlichen Medikamenten kaum in den Griff zu bekommen sind und wo sich Extrakte aus Brokkoli in ersten Studien als sehr hilfreich erweisen (Uni Heidelberg zu Sulforaphan aus Brokkoli).

Das Wissen und die Verfügbarkeit frischen, hochwertigen Obst und Gemüses ist heute in der Regel gegeben. Die Umsetzung in einer intensiven Arbeitswelt ist allerdings oft ein Problem. Hier können Säfte und Smoothies helfen. Sie sind nicht nur lecker, sondern auch sehr schnell hergestellt, transportabel und ermöglichen den Konsum großer Mengen Obst und Gemüses über die normale, tägliche, gesunde Ernährung hinaus.


Was macht einen Saft und was einen Smoothie aus?

In letzter Zeit konsumieren und posten wir (vor allem über unseren instagram-account: http://instagram.com/uebungenzuhause) vermehrt frische, selbst zubereitete Säfte und Smoothies. Davon abgesehen, dass es Spaß macht diese herzustellen, man der eigenen Kreativität dabei freien Lauf lassen kann und das Endprodukt (meistens :- )) auch noch fantastisch schmeckt, bringen Säfte und Smoothies auch noch einen gesundheitlichen Nutzen mit.
Zunächst einmal der kleine, feine Unterschied zwischen „Saft“ und „Smoothie“:

„Saft“ ist ein Auszug aus Früchten oder Gemüse. Er wird in den handelsüblichen kleinen und großen Entsaftern meist durch Zerkleinerung und anschließende Pressung bzw. durch die Einwirkung der Fliehkraft beim „Schleudern“ gewonnen. Mittels Hitze kann – wie zu Omas Zeiten mit dem Dampfentsafter – ebenfalls entsaftet werden. Das kalte Entsaften mittels Pressen oder „Schleudern“ (auch Zentrifugieren genannt) ist allerdings vorzuziehen, da hierbei wesentlich mehr Nähr- und Vitalstoffe erhalten bleiben.

„Smoothies“ werden durch das Mixen bzw. Zerkleinern der ganzen Frucht oder des ganzen Gemüses hergestellt. Anders als beim „Saft“, der nur ein Auszug aus Frucht oder Gemüse ist, wird hier anschließend die ganze Frucht/Gemüse „getrunken“. Das hat den Vorteil, dass oft gerade in den Pflanzenteilen, die beim Saft wegfallen, also Schale und Fruchtfleisch, viel Ballaststoffe und besonders auch hohe Konzentrationen von Vitaminen, Mineralstoffen und Sekundären Pflanzenstoffen wie Polyphenolen, Tocopherolen etc. zu finden sind.


Das können Säfte und Smoothies

Obst und Gemüse enthalten viele Mineralstoffe, Vitamine, Sekundäre Pflanzenstoffe und Enzyme. Die Mineralstoffe liegen oft synthetisch nur schwer oder sehr teuer herstellbaren Verbindungen vor, die vom Körper viel besser aufgenommen werden können als andere, manchen Getränken künstlich zugesetzte Mineralstoffe.
Die „Bioverfügbarkeit“ der Mineralstoffe direkt aus den Pflanzen ist also deutlich besser als die von Nahrungsergänzungsmitteln. Zudem gibt es kaum ausreichend erforschte Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Mineralstoffen und auch Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, die nahelegen möglichst das natürliche Spektrum, das in Pflanzen zu finden ist, zu nutzen und nicht einzelne künstlich synthetisierte Elemente „wild“ miteinander zu kombinieren.

Vor allem neuere Studien bescheinigen auch den Sekundären Pflanzenstoffen extrem positive gesundheitliche Effekte. Sekundäre Pflanzenstoffe bilden die Pflanzen um sich gegen Fressfeinde und Krankheitserreger zu schützen, darüber hinaus dienen viele von ihnen als Wachstumsregulatoren der Pflanze. Zu den positiven Effekten, die der Mensch bei ihrem Verzehr hat gehören bspw. der Zellschutz (bösartige Mutationen, Alterungsprozesse) durch Antioxidantien oder positive Effekte bei Gefäßerkrankungen und Bluthochdruck oder entzündungshemmende, antibakterielle Effekte, die u.a. auch bei der Regeneration nach dem Training eine Rolle spielen.
Bei den Vitaminen sieht es ähnlich aus. Supplemente sind bei ausreichend Pflanzenkonsum überflüssig, denn bspw. schon 130g Spinat oder nur 60g Paprika enthalten die empfohlene Menge täglich aufzunehmenden Vitamin Cs.


Selber ausprobieren – Produkte, die wir empfehlen können

Wir haben lange überlegt welche Saftpresse und welchen Mixer wir kaufen sollen, da es wie bei fast allen Produkten heutzutage ein fast unüberschaubares Überangebot gibt. Wie immer sind nach oben quasi keine Grenzen gesetzt. Für die wenigsten Saft- und Smoothie-Rezepte sind allerdings extrem leistungsstarke Geräte nicht unbedingt notwendig. Mixer, die jenseits der 1000 Watt und mit weit über 30.000 Umdrehungen pro Minute arbeiten, kommen in die engere Auswahl, wenn auch beste Mandelmilch oder ähnliches hergestellt werden soll, das die Zerkleinerung zu feinsten Partikeln erfordert. Auch bei einigen grünen Smoothies wird gern mit leistungsstarken Mixern gearbeitet.
Hier die Modelle, die bei uns im Einsatz sind und mit denen wir jetzt bereits über einen längeren Zeitraum sehr zufrieden sind:


Entsafter:

1. Philips HR1869/01 Avance Entsaftersmoothie entsafter

2. Bosch MES3000 Entsaftersmoothie entsafter

Wer etwas mehr Geld ausgeben möchte, kann mit diesem Modell nichts falsch machen:
Gastroback Juicer Advanced Prosmoothie entsafter

Das Gerät besticht durch eine sehr solide Qualität, einfachste Bedienung, schnelle Reinigung und wirklich sehr hohe Saftausbeute.


Mixer:

Für das Zubereiten von Smoothies können wir euch diese beiden Geräte ans Herz legen. Der Kenwood Stabmixer ist eine sehr günstige Variante zum Einstieg und zusätzlich auch noch sehr gut für andere Tätigkeiten in der Küche zu verwenden:
Kenwood HB 724 Stabmixer-Set

Eine preiswerte Alternative ist dieser Standmixer, mit dem wir ebenfalls gute Erfahrungen gemacht haben: Braun MX 2050 Multiquick 5 Standmixer

Wer sich wirklich oft Smoothies zubereitet, daraus ein richtiges Hobby gemacht hat und vor allem grüne Smoothies konsumiert, können wir nur empfehlen mittelfristig ein Gerät zu kaufen, dass um die 30.000 Umdrehungen pro Minute schafft. Folgendes Gerät haben haben wir uns vor kurzem zugelegt und sind absolut zufrieden. Mit bis zu 38.000 Umdrehungen werden alle Smoothies absolut cremig und unglaublich lecker. Zudem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach unschlagbar, da vergleichbare Geräte auch mal schnell über 600,00 € kosten.

Profi Smoothie Maker Power Mixer Blender 2,0 l BPA-FREI mit Edelstahlmesser – bis zu 38.000 Umdrehungen / Minute

Das soweit als kurze Einführung in das Thema Säfte und Smoothies – lasst eurer Kreativität freien Lauf und konsumiert mehr Obst und Gemüse ;-). In Kürze lest ihr hier weitere Artikel mit konkreten Rezeptvorschlägen, über grüne smoothies und pünktlich zum Frühjahr eine Einführung in das Smoothie-Mixen mit Wildkräutern.
Fragen? Her damit! 🙂

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