Crosstrainer für das Heimtraining – Arten & Qualitätskriterien im Überblick

Crosstrainer Arten und Qualitätskriterien

Hochwertige Geräte für das Heimtraining bieten eine hervorragende Sportalternative, wenn das Wetter nicht zum Outdoor-Training einlädt.

Um in der kalten Jahreszeit nicht auf das tägliche Training zu verzichten, setzen Sportler und Sportlerinnen auf aktive Übungen in den eigenen vier Wänden. Neben einer Vielzahl an verschiedenen Sportgeräten und facettenreichem Equipment, gibt es auch spezielle Heimtrainer, die sich für den Einsatz zu Hause eignen. Einer der beliebtesten Favoriten ist der Crosstrainer, der sich allerdings je nach Hersteller und Aufbau auch als Ellipsentrainer für das heimische Workout eignet.


Vorteile des Heimtrainers

Ein Heimtrainer ist sowohl für die Ansprüche von Sportprofis als auch für Einsteiger oder alle, die nach einer Ruhephase wieder mit dem Sport beginnen möchten, eine gute Wahl. Vorteile sind beispielsweise:

  • Reduzieren des Körpergewichts
  • Verbrennen von Kalorien
  • Training von Muskeln, Ausdauer und Kraft
  • Verbesserung der körperlichen Gesundheit
  • Schonendes Training für die Gelenke
  • Sportliche Übungen sind zu Hause jederzeit möglich
  • Kosten- und Zeitersparnis, da keine Fahrten ins Fitnessstudio anstehen und keine Mitgliedschaft bezahlt werden muss

Tipp: Neben dem Heimtrainer-Kauf gehört auch die Ernährung zu den sechs Grundpfeilern der Fitness. Sie macht ungefähr die Hälfte des sportlichen Erfolges aus, um dauerhaft für eine gestärkte körperliche Fitness und Gesundheit zu sorgen. Das bedeutet, dass mehr Sport im Alltag auch immer von einer bewussten Ernährung begleitet werden sollte, um Erfolge zu erzielen

Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Cross- und Ellipsentrainern

ellipsentrainer

Im Gegensatz zum Crosstrainer ist der Ellipsentrainer mit einem vorderen Schwungrad ausgestattet.

Ein typischer Crosstrainer zeichnet sich dadurch aus, dass er das Schwungrad oder die Schwungmasse im hinteren Geräteteil besitzt. Dadurch ist der Bewegungsablauf des sportlichen Apparats mit einem maximalen Einsatz von Knie und Hüfte verbunden und der Crosstrainer dient zur Simulierung von Jogging-Einheiten. Im Gegensatz dazu ist der Ellipsentrainer mit der Schwungmasse im vorderen Teil ausgestattet, weshalb die Bewegungen dem Skilanglauf oder dem Walk-Sport ähneln und gelenkschonender sind. Auf Ergometer.de haben Interessierte die Möglichkeit, sich verschiedene Cross- und Ellipsentrainer von renommierten Marken anzuschauen und in einem fundierten Ellipsentrainer Test herauszufinden, wo die Unterschiede genau liegen. Dadurch lässt sich ermitteln, welcher Heimtrainer besser zu den eigenen Sportbedürfnissen passt. Der große Vorteil beider Geräte ist, dass sie ein Ganzkörpertraining ermöglichen sowie verschiedene Muskelgruppen beanspruchen.

Zudem sind Cross- und Ellipsentrainer besser für die Gelenke. Während es beim Trainieren mit dem Laufband bei dem einen oder anderen Sportler zu Gelenkschmerzen kommen kann, ist das mit den beiden Heimtrainern nicht der Fall. Geschuldet ist dies der Tatsache, dass die Füße die ganze Zeit während des Trainings eine feste Auflagefläche auf den Pedalen haben und nicht ständig beansprucht werden.

Tipp: Heimtrainer sind ideal für eine gesündere Lebensweise. Neben der körperlichen Fitness steigen mit jedem Training auch Vitalität und Gesundheit. Dadurch erhöht sich auf Dauer das Volumen der Lunge und die Aufnahme von Sauerstoff wird maximiert.

Ein schneller Überblick: Diese Arten von Heimtrainern gibt es

  • Ellipsen-trainer

    Mit diesem Sportgerät bekommen nicht nur die geraden Muskeln, sondern auch die Quermuskeln des Körpers ein effizientes Training. Ob Walking, Joggen oder Skilanglauf –verschiedene Sportarten sind möglich.

  • Crosstrainer

    Dieser Heimtrainer ist in der Lage, verschiedene Sportarten von Walken über Joggen bis hin zum Skilaufen nachzuahmen. Das gesamte Training wird in stehender Position ausgeführt, weshalb die Muskeln im ganzen Körper trainiert werden.

  • Fahrrad-Heimtrainer

    Mit diesem Gerät ist es möglich, das Fahrradfahren im eigenen Wohnzimmer zu simulieren. Der Sportler absolviert das Training in sitzender Pose.

  • Indoorcycling

    Diese Variante findet häufig in Verbindung mit Musik statt und variiert zwischen sitzenden und stehenden Positionen auf dem Heimtrainer.

  • Laufband

    Mit diesem Heimtrainer ist es möglich, das Lauftraining zu simulieren, wenn das Wetter keine Jogging- oder Walkingrunde zulässt.

  • Ergometer

    Das Ergometer ist ebenfalls ein Fahrrad-Heimtrainer, der aber meistens im medizinischen Bereich eingesetzt wird. Diese Geräte messen häufig verschiedene körperliche Werte.

Tipps für den Heimtrainer-Kauf: Diese Qualitätskriterien sind zu beachten

Kauf Heimtrainer

Die Auswahl ist groß, weshalb es beim Kauf eines Heimtrainers auf Qualitätsmerkmale zu achten gilt.

Wer nach praktischen Tipps für den Heimtrainer-Kauf sucht, der findet beispielsweise auf planet-wissen.de verschiedene hilfreiche Hinweise, um das passende Gerät für die eigenen vier Wände zu finden. Neben der Art des Heimtrainers gilt es auf folgende Qualitätskriterien zu achten:

  • Bremssystem: Die Effektivität des Bremssystems ist ein ausschlaggebender Hinweis auf die Qualität eines Cross- oder Ellipsentrainers. Zum einen ist es wichtig, dass das System mit einem leisen Geräuschpegel daherkommt als auch zum anderen einen runden Bewegungsablauf unterstützt. Empfehlenswert sind entweder elektromagnetische Bremsen oder sogenannte Wirbelstrom- oder auch Induktionsbremsen. Um den Widerstand an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, sollte das Gerät verschiedene Stufen offerieren.
  • Schwungmasse: Hierbei handelt es sich um das Gewicht des Schwungkörpers, welcher sich entweder im vorderen oder hinteren Geräteteil befindet. Eine Mindestgröße von 6 Kilogramm sollte stets gegeben sein. Allerdings ist für ein schonendes Training eine Größe von 18 bis 20 Kilogramm empfehlenswert. Wichtig ist die Zahl der Schwungmasse, weil diese für den Bewegungsablauf zuständig ist. Daher gilt: Je mehr Schwungmasse ein Heimtrainer hat, desto ausgewogener und vor allem ruhiger ist der Bewegungsablauf.
  • Trainingscomputer: Der integrierte Bordcomputer des Heimtrainers bietet verschiedene Programme zum Trainieren. Qualität zeigt sich hier in einer Auswahl, die nicht unbedingt zahlreiche Möglichkeiten offeriert. Viel effizienter ist ein Gerät, das lediglich einige Programme, dafür aber eine unkomplizierte Handhabung und eine schnelle Bedienung ermöglicht. Darüber hinaus misst ein hochwertiges Gerät die Werte während der Aktivitäten. Dazu gehören unter anderem und je nach Gerätetyp Herzfrequenz, Puls, Tempo und die verbrauchten Kalorien. Bei einem Fahrrad-Heimtrainer gehört auch die zurückgelegte Strecke zu den wichtigen Daten.
  • Pedale: Um bestmöglichen Halt zu genießen und gleichzeitig ausreichend Stabilität zu haben, ist es essenziell, dass die Pedale rutschfest sind. Für noch mehr Sicherheit besitzen die Pedale Fußschlaufen, die die Füße an die Pedale binden.

Tipp: Wer sich nun fragt, ob ein Heimtrainer automatisch zu mehr Muskelmasse im Sinne von Bodybuilding führt, dem sei gesagt, dass dies nicht der Fall ist. Es handelt sich um Cardio- oder Konditions- sowie Ausgleichstraining, wie auf wissen.de nachzulesen ist. Das Training dient zum Straffen, Stärken und Kräftigen von Muskulatur und Bindegewebe.

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