Mit dem Yogagurt Asanas schnell & sicher lernen | Test

Der Yogagurt hilft dir wo deine Arme (noch) zu kurz sind.
Yogagurt

Mit einem Yogagurt kannst du hervorragend an deiner Flexibilität arbeiten und auch schwierige Asanas sicher erlernen.

Tiefere Dehnung und bessere Balance in den Yogahaltungen – dazu dient dir der Yogagurt. Vor allem für Anfänger, aber auch für erfahrene Yogis, ist der Yogagurt eines der sinnvollsten Hilfsmittel für deine Yogapraxis. Er unterstützt dich dabei, in vielen verschiedenen Yogahaltungen (Asanas) deine Flexibilität und Stabilität zu verbessern und deine Yogapraxis so zu intensivieren. In diesem Artikel erfährst du, wie du den Yogagurt am besten verwendest. Wenn du dir einen Yogagurt kaufen möchtest, lies auf jeden Fall vorher unsere Tipps durch! Wir erklären dir, welche Voraussetzungen ein Yogagurt erfüllen sollte und was beim Kauf wichtig ist, damit du lange Freude an deinem Yoga Zubehör hast.

Diese Yogagurte stellen wir dir in diesem Artikel vor.

Lotuscrafts Yogagurt – 100% Baumwolle

Yogagurt mit Verschluss aus zwei D-Ringen


Yogagurt wofür wird er gebraucht?

Der Yogagurt dient dir als Verlängerung für Arme und Beine, wenn deine Flexibilität für bestimmte Haltungen (Asanas) noch nicht ausreicht. Vor allem, wenn du Yoga Anfänger bist, wird das gerade bei Vorwärts- und Rückwärtsbeugen gelegentlich der Fall sein. Den Yogagurt kannst du bei vielen unterschiedlichen Asanas einsetzen, um deine Flexibilität trainieren und mit der immer mehr Dehnung zu erreichen. Typische Yoga-Stile, in denen der Yogagurt verwendet wird, sind Iyengar Yoga, Hatha Yoga und Vinyasa Yoga.

Als fortgeschrittener Yogi dient dir der Yogagurt dazu, bestimmte Haltungen zu intensivieren und Dehnbarkeit und Stabilität zu optimieren. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene können sich mit diesem Hilfsmittel vorsichtig an ihre eigenen Grenzen vortasten und diese nach und nach ausweiten. So wird die Yogapraxis schnell intensiver und effektiv und das Verletzungsrisiko bleibt gering.

Anstelle eines Yogagurtes kannst du auch ein etwas dickeres Stoffband oder einen Stoffgürtel für die Haltungen nutzen. Allerdings bietet dir ein richtiger Yogagurt den Vorteil, dass du ihn mithilfe eines speziellen Verschlusses komfortabler und sicher auf eine gewünschte Länge bringen kannst. Zudem sind Yogagurte aus extra robusten und reißfesten Material hergestellt und so deutlich langlebiger als ein einfaches Stoffband.

Experten-Tipp:

Ein Yogagurt ist neben anderen Hilfsmitteln wie Yogablöcken und Bolstern ein tolles Instrument für deine Yoga-Praxis. Er lässt sich hervorragend einsetzen, wenn die Arme (noch) zu kurz sind. So kannst du deine Dehnfähigkeit vorsichtig ausloten und das Erlernen von schwierigen Yoga Übungen wird um einiges einfacher und sicherer.

NICOLAI – UEZH-Experte Yoga & feel good

So setzt du den Yogagurt ein

Wenn du mit dem Yogagurt Übungen durchführst, solltest du dies immer langsam und konzentriert tun. Für einen sicheren Halt sollte der Gurt gut in deinen Händen liegen und ohne Verknotungen um Gelenke, Unterarme oder Waden gelegt sein. So minimierst du das Verletzungsrisiko. Im Video siehst du einige klassische Yogahaltungen, die du mit dem Yogagurt intensivieren kannst.

Die Vorwärtsbeuge

Für die Vorwärtsbeuge setze dich aufrecht mit ausgestreckten Beinen auf den Boden. Die Fußspitzen ziehst du zu dir heran. Nun bildest du eine Schlaufe mit dem Yogagurt und legst diese um deine Füße.

Während du aufrecht sitzen bleibst, greifst du den Yogagurt mit deinen Händen. Nun kannst du langsam mit den Händen am Yogagurt entlang Richtung Füße greifen.

Während du mit dem Oberkörper und dem Kopf den Beinen näher kommst, solltest du eine deutliche Dehnung in den Beinen spüren. Wenn du deine maximale Dehnung erreicht hast, bleibe noch eine Weile in der Haltung und atme tief ein und aus. Wichtig ist, dass sich die Haltung im unteren Rücken angenehm anfühlt.

Die Schulterdehnung

Setze dich für die Schulterdehnung in den Schneidersitz oder auf deine Knie. Je nachdem, wie du bequemer sitzen kannst.

Halte den Yogagurt locker in der rechten Hand und hebe anschließend beide Arme seitlich bis auf Schulterhöhe an. Die Handflächen sollten dabei nach oben zeigen. Anschließend bringst du deinen linken Arm angewinkelt hinter deinen Rücken, bis dein Handrücken etwa auf Höhe des mittleren Rückens liegt.

Dann streckst du den rechten Arm nach oben aus und lässt die Hand mit dem Yogagurt hinter deinen Kopf absinken. Der Yogagurt hängt hinter deinem Rücken.

Nun greifst du mit der linken Hand von unten an den Yogagurt und versuchst, beide Hände soweit wie möglich zueinander zu bewegen. Als nächstes ziehst du den Yogagurt mit beiden Hände auseinander und dehnst so deine Schultern.

Anschließend wechselst du die Seite.

Der Delfin

Für die Vorübung zum Delfin mache eine kleine Schlaufe in den Yogagurt, in die deine Arme passen. Strecke nun deine Arme auf Schulterhöhe parallel zueinander nach vorne aus. Dann ziehst du die Schlaufe über beide Arme. In etwa so, als würdest du dir ein T-Shirt anziehen. Wichtig dabei ist, dass die Schlaufe um die Arme herum straff anliegt.

Anschließend setzt du dich mit den Knien auf die Matte und stützt dich mit den Unterarmen auf dem Boden ab. Die Finger sind dabei auseinander gefächert. Dabei bringst du den Gurt mit deinen Armen aktiv auf Spannung. Du solltest spüren, wie dein Bizeps und Trizeps arbeiten! Nun löst du die Knie vom Boden und stellst deine Zehenspitzen auf. Bewege deine Hüfte nach oben, sie soll der höchste Punkt deines Körpers sein.

Jetzt befindest du dich in der Delfinpose. Der Großteil deines Körpergewichts sollte von deinen Unterarmen und Schultern getragen werden. Um die Stellung zu intensivieren, kannst du den Gurt mit den Armen weiter auseinanderziehen und mit den Zehenspitzen näher zum Oberkörper wandern. Zusätzlich kannst du ein Bein gerade nach oben anheben.

Diese anspruchsvolle Haltung dient auch als Vorübung für den Unterarmstand, bei dem man die Füße ganz vom Boden hebt und sich nur auf Unterarme und Schultern stützt.

Der richtige Yogagurt – das gibt es zu beachten

Zudem geben wir dir noch ein paar wichtige Tipps mit auf den Weg, an denen du dich orientieren kannst.

Aus welchem Material sollte der Yogagurt sein?

Als Materialien für Yogagurte werden vor allem Baumwolle und Polyester eingesetzt, da sie weich und gleichzeitig sehr stabil sind. Sie absorbieren Schweiß, liegen angenehm in der Hand und sind sehr langlebig. Ein weiterer Vorteil ist, dass du sie einfach in der Waschmaschine reinigen kannst. Baumwolle ist als natürliches Produkt zudem sehr hautfreundlich.

Wie breit sollte ein Yogagurt sein?

Die meisten Yogagurte sind etwa 3 bis 4 cm breit. Die Breite ist nicht ganz so relevant wie die Länge. Wichtig ist, dass du bequem mit deinen Händen um den Gurt greifen kannst und dieser sicher in deiner Hand liegt. Am besten probierst du einmal vorher aus, was sich für dich angenehm und sicher anfühlt.

Yogagurt welche Länge sollte er haben?

In der Regel sind Yogagurte zwischen 1,5 und 3 m lang. Welche Länge für dich gut ist, hängt von deiner Körpergröße ab und davon, welche Übungen du mit dem Gurt machen möchtest. Für normal große Menschen wird eine Länge von 2,5 m empfohlen. Ein längerer Yogagurt bietet naturgemäß mehr Einsatzmöglichkeiten als ein kurzer. Die Länge lässt sich mithilfe einer Schnalle individuell einstellen. Der Yogagurt sollte allerdings auch nicht zu lang sein, da dies beim Üben störend sein kann. Am besten testest du es vorher einmal!

Die Yogagurt-Schnalle

Die gängigsten Modelle sind Schnallen aus Plastik oder Metall. Verschlüsse aus Plastik sind ähnlich wie bei Rucksackriemen gestaltet, klassische Metallverschlüsse haben dagegen eine D-Form („D-Ringe“). Bei beiden Verschlussarten ziehst du das jeweils andere Ende des Yogagurtes durch den Verschluss und stellst so deine gewünschte Länge ein.

Beide Modelle sind einfach und sicher in der Handhabung. Am besten probierst du vor dem Kauf aus, mit welchem Modell du besser zurecht kommst. Die meisten Yogis bevorzugen die klassische Schnalle in D-Form, weil diese vielseitiger und komfortabler einsetzbar ist und Metall meist langlebiger ist als ein Plastikverschluss.

Die Schnallen vom Yogagurt einfädeln

Wie du deinen Yogagurt genau in die Schnalle einfädelst, zeigen wir dir hier anhand von verschiedenen Modellen:
> *Platzhalter einbauen bitte, zeigen wir an Test-Gurten*

Yogagurt kaufen

Aus dem umfangreichen Angebot an verschiedensten Yogagurten stellen wir dir zwei Modelle vor, die wir für sehr empfehlenswert halten:

Lotuscrafts Yogagurt – 100% Baumwolle (kbA) mit Verschluss aus Metall, 250 x 3,8 cm

Lotuscrafts Yogagurt - 100% Baumwolle (kbA) mit Verschluss aus Metall, 250 x 3,8 cm bei amazon kaufen
PRO:
+ 250 cm lang
+ 3,8 cm breit
+ 100% Bio Baumwolle
+ Verschluss aus 2 stabilen D-Ringen aus Metall
+ viele verschiedene Farben
CONTRA:

Übungen Zuhause Test-Urteil: schöner Yogagurt aus Bio Baumwolle mit langer Haltbarkeit.

Produktbeschreibung:

Der Hersteller Lotuscrafts ist bekannt für hochwertiges Yoga Zubehör und auch der Yogagurt überzeugt: Der Yogagurt mit den Maßen 2,50 m Länge und 3,8 cm Breite ist äußerst strapazierfähig und unterstützt dich zuverlässig bei deinen Übungen. Mit dem Gurt aus hautfreundlicher Bio-Baumwolle, den du in einer von acht schönen Farben wählen kannst, tust du dir und deiner Umwelt etwas Gutes. Ein stabiler Verschluss aus zwei D-Ringen aus Edelmetall erlaubt dir, das andere Ende des Gurtes einfach hindurchzuziehen und deinen Gurt auf die gewünschte Länge einzustellen.


Yogagurt mit Verschluss aus zwei D-Ringen Made in Germany, 190-300 cm x 3,8 cm

Yogagurt mit Verschluss aus zwei D-Ringen Made in Germany, 190-300 cm x 3,8 cm bei amazon kaufen
PRO:
+ in 3 Längen erhätlich: 1,90 | 2,50 | 3,0 m
+ Breite 3,8 cm
+ 100 % Baumwolle
+ Öko-Tex 100 Standard
+ Verschluss aus 2 D-Ringen aus Metall
+ hergestellt in Deutschland
+ bei 40°C waschbar
+ viele Farben erhältlich
CONTRA:

Übungen Zuhause Test-Urteil: sehr schöner, gut verarbeiteter Yogagurt aus Baumwolle (Öko-Tex 100 Standard)

Produktbeschreibung:

Der 3,8 cm breite Yogagurt von Yogabox bietet neben einem Modell in Standardlänge (2,5 m) zwei weitere Längen (1,9 m und 3,0 m) an. Alle Modelle sind in zehn unterschiedlichen Farben erhältlich. Der Gurt ist aus hautfreundlicher und waschbarer Baumwolle (Öko-Tex 100 Standard) und in Handarbeit in Deutschland hergestellt. Mit einem Verschluss aus zwei D-Ringen lässt er sich je nach Trainingsvorhaben und Körpergröße individuelle einstellen.


Fazit

Der Einsatz eines Yogagurtes kann sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene bei sehr vielen verschiedenen Yoga-Haltugen sinnvoll sein, und bietet dir viele Vorteile:

  • effektives Training und rasches Erlernen von schwierigeren Yoga-Haltungen
  • erhöhte Dehnbarkeit und vorsichtiges Ausloten der eigenen Grenzen
  • intensiveres Üben
  • höhere Balance und Stabilität.

Wir wünschen dir viel Spaß mit den Übungen, die wir dir im Artikel gezeigt haben!

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